Das bin ich
Ich bin Max Bialon, Sportwissenschaftler, Certified Strength & Conditioning Specialist und Powerlifting Coach.
Bereits während meines zunächst Lehramts- und später Sportwissenschaftsstudiums habe ich als Trainer in der Fitnessbranche gearbeitet. Kurz nach meinem Bachelor hätte dann der Traum vieler echt werden können: Athletiktrainer einer Profifußballmannschaft. Doch der Traum war zu schön, um wahr zu sein. Nach zunächst unbezahlter Arbeit ging es doch wieder zurück in die Fitnessbranche und ich wurde Trainingsleitung in einem Boutique-Studio.
Heute arbeite ich neben meiner Arbeit im Personal Training und Powerlifting Coaching als Sportwissenschaftler in einer interdisziplinären Praxis für Orthopädie, Physiotherapie und Sportwissenschaft. Dort arbeite ich täglich mit Menschen, die mit unterschiedlichsten körperlichen Beschwerden zu uns kommen. Meine Aufgabe ist dort neben der Diagnostik, mit gezielter Trainingsgestaltung, Menschen dabei zu helfen, Vertrauen in Bewegung zurückzugewinnen und schrittweise körperlich belastbarer zu werden.
Kraftsport hat sich über die letzten Jahre zu meinem sportlichen und fachlichen Schwerpunkt entwickelt. Seit 2023 coache ich gezielt Powerlifter und beschäftige mich intensiv mit der Frage, wie Training individuell gesteuert werden kann, damit Athleten langfristig stärker werden.
Inzwischen habe ich deutlich erkannt, dass unterschiedliche Menschen unterschiedliche Methoden brauchen. Deshalb verstehe ich Coaching als fortlaufenden Prozess. Ein Trainingsplan ist für mich kein fertiges Produkt, sondern eine Hypothese, die wir anhand der tatsächlichen Entwicklung überprüfen.
Dabei übernehme ich die Verantwortung für Trainingssteuerung und treffe klare Entscheidungen. Gleichzeitig erwarte ich von meinen Athleten, dass sie ihren Teil der Verantwortung übernehmen, offen kommunizieren und sich aktiv in den Prozess einbringen. Denn nur wenn wir wissen, was tatsächlich passiert, können wir auch sinnvolle Entscheidungen treffen.
Ich nehme die Verantwortung, die mit Coaching einhergeht, ernst. Wenn jemand mir sein Training anvertraut, möchte ich nicht einfach einen Plan liefern, sondern den gesamten Prozess aufmerksam begleiten, kritisch hinterfragen und gemeinsam mit dem Athleten weiterentwickeln.
Qualifikationen
Praktische Erfahrung
Powerlifting Coach seit 2023
Sportwissenschaftler in einer orthopädischen Praxis seit 2026
Trainer seit 2017
Athletiktrainer in einem Nachwuchsleistungszentrum
Athletiktrainer in einem Hockeyclub (2. Bundesliga)
über 3000 Personal Training Einheiten
Fachlicher Hintergrund
B.A. Sportwissenschaften
NSCA Certified Strength & Conditioning Specialist (CSCS)
Pre-Script Level 1 (i.A.)
The Strength Guys Powerlifting Coaching Course
Biomechanisches Know-How (Eins-A Coaching)
Darüber hinaus versuche ich mich immer mit anderen Coaches und Experten auszutauschen. So konnte ich bisher unter anderem von verschiedenen erfahrenen internationalen Coaches lernen wie z.B.
Matt Cronin (Cronin Strength)
Devan Tenney (Empire Powerlifting, ehemalig TSP )
Tom Haynes (Senior Exercise Physiologist bei Performotion)
Meine Methoden
Ich arbeite nicht mit pauschalen Trainingsvorlagen, sondern mit einem methodischen System, das Analyse, Evaluation und Steuerung miteinander verbindet. So entsteht ein Trainingsprozess, der technische Entwicklung, Belastungssteuerung und Leistungsaufbau systematisch zusammenführt.
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Am Anfang steht die systematische Erfassung der Athlet:innen: bisheriges Training und Belastbarkeit, aktuelle Leistungsfähigkeit und individuelle Anforderungen und Zielsetzungen. Darüber hinaus analysiere ich die Bewegungsausführungen in den relevanten Übungen unter angemessener Belastung unter Berücksichtigung biomechanischer Prinzipien. Dabei geht es nicht nur darum, den Ist-Zustand zu erfassen, sondern auch zu erkennen, welche technischen Anpassungen sinnvoll sind und welche Strukturen gezielt entwickelt werden müssen, um die weitere Entwicklung gezielt zu unterstützen.
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Aus der Bedarfsanalyse leite ich zwei Zielarten ab: Prozessziele und Ergebnisziele. Prozessziele beziehen sich in der Regel auf technische Anpassungen oder auf konstante Trainingsumsetzung. Ergebnisziele betreffen konkrete Entwicklungen in Kraft und Belastbarkeit, abhängig von Trainingsphase und Leistungsstand. So wird Training nicht nur auf das Ergebnis ausgerichtet, sondern auch auf den Prozess, der dieses Ergebnis ermöglicht.
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Die Steuerung der Belastung basiert objektiven und subjektiven Parametern. Dazu gehören unter anderem wöchentliche Volumina, RPE- und Intensitätsverteilungen sowie die Entwicklung von e1RMs. Ergänzt wird das durch subjektive, durch Fragebögen erfasste Parameter wie Readiness, Schmerzen und Session RPE. Entscheidungen entstehen aus dem Zusammenspiel dieser Informationen.
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Training wird nicht nur geplant, sondern auch fortlaufend überprüft. Regelmäßige Leistungsüberprüfungen machen sichtbar, ob die angewendeten Maßnahmen den gewünschten Effekt haben. So lässt sich früh erkennen, ob ein Ansatz funktioniert oder ob Anpassungen notwendig werden.
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Wenn Veränderungen notwendig sind, wird das Training nicht wahllos, sondern gezielt angepasst. Die Anpassungen erfolgen direkt auf das Trainingsziel ausgerichtet und können bezogen auf Übungsauswahl, Volumina oder Intensitätsbereiche sein. Kleine Änderungen können dabei große Effekte habe. Wenn die Daten die beabsichtige Entwicklung widerspiegeln, bleibt der Plan bestehen.
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Coaching ist ein wechselseitiger Prozess. Nicht jede Situation lässt sich über Zahlen interpretieren. Spätestens wenn Daten und subjektive Wahrnehmung widersprüchlich sind, muss gemeinsam nach Lösungen gesucht werden. Ziel ist es dabei, ein stimmiges Gesamtbild zu entwickeln und auf dieser Grundlage sinnvolle, vernünftige Entscheidungen zu treffen, um das beste Ergebnis für den Trainerenden zu erzielen. Diese stehen immer im Vordergrund.
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